Solidaritäts Kampagne 2017

Verunsicherung, Angst und Vor­ur­teile in der Be­völ­kerung führen immer noch dazu, dass Menschen auf­grund Ihrer HIV-In­fektion aus­ge­grenzt werden. Immer noch wird hinter dem Rücken von Menschen mit HIV ge­tuschelt, der Kontakt mit ihnen wird ge­mieden und in einigen Fällen ist sogar der Arbeits­platz in Gefahr.

WAT 2017 Schleifenmotiv

Die diesjährige Kampagne will deshalb Berührungs­ängste ab­bauen und zeigen, dass positiv zu­sammen leben zwischen Menschen mit und ohne HIV bereits statt­findet und mög­lich ist.

Die Kampagne ins­zeniert authen­tische HIV-positive Prota­gonisten in all­täg­lichen Lebens­situationen. Die Prota­gonisten sind in ihren je­weiligen All­tag integriert, gehen selbst­bewusst mit HIV um und er­fahren durch ihr Um­feld eine soli­darische und unter­stützende Hal­tung. So wird deut­lich, dass Zurück­weisung und Aus­grenzung auf­grund einer HIV-In­fektion sowie die Angst davor an­gesichts einer ver­besserten medi­zinischen Ver­sorgungs­lage für viele Be­troffene heute meist schwerer wiegen als die ge­sundheit­lichen Folgen der In­fektion.